Anna Domenica Lanci · Heilpraktikerin
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Mobbing und Therapiemöglichkeiten bei Opfer - Täter - Thematik
Ich bin von Beruf Heilpraktikerin und Krankenschwester. Das heißt, ich war Krankenschwester, 28 Jahre lang, bis ich selbst erfahren musste, was Mobbing bedeutet und was es bewirken kann. Heute blicke ich mit Dankbarkeit auf diese Erfahrung zurück, als ein wichtiger Prozess in meinen Leben. Als man mich fragte, ob ich über dieses Thema einen Vortrag halten könnte, hatte ich dennoch Bedenken: Meine persönliche Geschichte in einen großen Kontext zu bringen – reicht dies für einen Vortrag? Ja! Dies ist ein authentischer Vortrag. Er beruht auf eigenen schmerzhaften Erfahrungen durch das Mobbing und will die andere Sichtweise zum Thema Mobbing aufzeigen – das Wechselspiel von Macht, Ohnmacht, Anpassung und den etwas anderen Weg.
Anhand 1. meines Betroffenseins als Gemobbte und 2. meinen Erfahrungen als Heilpraktikerin möchte ich Ihnen andere Denkmuster, homöopathische Arzneimittelbilder, Ernährungsvorschläge bieten und etwas über Bewegung erzählen. All das, was meinen Klienten und mir am besten geholfen hat.
Ich möchte dieses Phänomen Mobbing beleuchten, zeigen, wie wir Betroffene uns damit auseinandersetzen können, wenn wir bereit sind, den Blickwinkel darauf zu erweitern, indem wir die Konzentration auf uns lenken – wir uns auf uns besinnen.
Was ist das für ein Nährboden, auf dem Mobbing gedeiht?
Wenn Unsicherheiten in Lebenssituationen bestehen, starke Abhängigkeiten auftreten, Menschen ihre Macht destruktiv einsetzen, und wenn Unstimmigkeiten und Unfähigkeiten in der Anpassung gegeben sind, aber auch, wenn wir emotionale Anteile von uns ausgrenzen. Das heißt: Wenn wir aus unsere Mitte geraten sind – wenn wir nicht im Einklang mit uns selbst sind.
Im Einklang sein mit uns selbst bedeutet für mich: Achtungsvoll und respektvoll mit mir und den anderen umzugehen. Offen, ehrlich und vertrauensvoll mit mir und den anderen umzugehen. Dieser Einklang mit uns, in uns, kann Mobbing weder zu- noch anzunehmen lassen. Es gäbe weder Mobber noch Gemobbte. Was wird den Gemobbten vorgehalten?
– Sie äußern unerwünschte Kritik – Sie sind unbelehrbar – Sie werden als Konkurrenz empfunden – Sie sind schuld an den Spannungen – Sie versuchen sich durch starke Leistungen zu beweisen und sind dadurch ständig unter Druck – Sie sind der Sündenbock für alles, was fehl läuft – Der Arbeitsstil stimmt nicht überein – Nationalität, sexuelle Orientierung, Aussehen, Auftreten, Spiritualität etc. sind nicht passend
Was fühlen wir angesichts dieser Vorwürfe/ Vorurteile?
Wir fühlen uns ungerecht behandelt, gekränkt, angegriffen, unverstanden, missachtet, bloßgestellt, schuldig, bestraft durch Ausgrenzung.
Und wie reagieren wir darauf?
Wir versuchen zwanghaft, die Situation zu beherrschen, indem wir unser Selbst unterdrücken, uns bockig und trotzig verhalten. Und das führt langfristig zu Resignation, zu depressiven Verstimmungen bis zu völligem Ausgebranntsein. In dieser Phase greifen wir vielleicht vermehrt zu Alkohol, Zigaretten, Medikamenten; vernachlässigen unsere Ernährung. Hält dieser Zustand längere Zeit an, reagieren wir auf der körperlichen Ebene mit Verspannungen, psychosomatischen Beschwerden.
Die Folgen sind: Fehlzeiten, chronisches Krankwerden, Frühberentung, bis hin zum (versuchten) Selbstmord.
Genug erzählt von Dingen, die Sie nur zu gut kennen. Ich möchte Ihnen eine andere Perspektive aufzeigen. Ich möchte Ihnen einen symbolischen Schlüssel anbieten. Oder Ihnen eine weitere Tür aufzeigen, welche mir bei meiner Arbeit und auch persönlich geholfen hat.
Ich weiß: Es ist provokativ, denn – ich weiß genau, wie es sich anfühlt, mittendrin zu sein.
Diese Wut, dieser Schmerz, diese Ungerechtigkeit, dieses Gegen-Wände-Anrennen, sich von Kollegen verraten fühlen, weil sie Angst haben, selbst in die Situation zu kommen – dieser sinnlose Kampf, das "ihr kriegt mich nicht klein". Die Konfrontation mit dem Selbstmitleid, das wir bei anderen Betroffenen immer so abgelehnt haben. Dieses Gefühl des Bestraftwerdens, weil man nicht so oder so ist. Was habe ich diesen Vorgesetzen alles an Bösem gewünscht!
Fühlen sie die Kraft der letzten Sätze?
Die Kraft der Wut, der Hilflosigkeit, des Hasses, der Verzweiflung – mit all den psychosomatischen Beschwerden, die Sie gefühlt haben? Dies darf in der Akutphase sein. Diese Kraft nutzen wir aber nicht für uns, wenn wir darin verbleiben. Eine Zeitlang wird es sich positiv auswirken und uns stärken. Verbleiben wir aber darin, vertieft sich unser Gefängnis, da wir die Kraft dann nicht für unsere wesentlichen Fragen nutzen.
Ich nenne Ihnen hier ein Beispiel: Ich war wütend, fühlte mich ungerecht behandelt. Nach 1 1/2 Jahren schrieb ich an meinen Vorgesetzten, um ihm meine Wut, Verzweiflung mit dem Wunsch nach Gerechtigkeit mitzuteilen.
Statt Gerechtigkeit wurde mir ein Abfindungsangebot mit einem Auflösungsvertrag zuteil.
Wenn ich heute den Brief lese, sehe ich nicht mehr die Verzweifelte, Schwache, das Opfer, sondern die Täterin, die den Vorgesetzten aufforderte, endlich die Verantwortung zu übernehmen.
Gerechtigkeit hat viele Wege. Ich musste die Idee von Gerechtigkeit loslassen, um Gerechtigkeit in meinem Inneren zu erfahren.
Der Preis für den Auflösungsvertrags waren:
– Das Aufgeben einer Unkündbarkeit im Arbeitsverhältnis – Verlust der Zusatzrente einer staatlichen Institution – Fehlende Sicherheit, da ich nicht verheiratet bin
Jeder von uns hat seine eigene innere Lösung.
Meine Lektion war, mir selbst gerecht zu werden, gemessen an mir, meinem individuellen Weg, an meinem Idealismus.
Stellen wir uns die Fragen:
– Welcher ist mein Anteil am Mobbinggeschehen? – Wo ist meine Macht in meiner gefühlten Ohnmacht? – Welche Wege führen zu meinen Anteil?
Hier ist Mut zur Bewusstwerdung und Akzeptanz nötig. Mir im Vertrauen bewusst zu machen, dass ich immer mitentscheide – Passiv oder aktiv. Die andere Sichtweise bedeutet: Okay, nehmen wir an, ich bin Mittäter, ich schaffe mir mit diesem Gemobbt-Werden meinen eigenen Weg – Was soll ich lernen? Wo ist der Weg? Wohin führt er mich?
Dass wir Opfer sind, wissen wir schon. Wir sind gefangen und blind in unserer Opferrolle, spüren die Kraft für uns selbst nicht mehr. Wir treffen Entscheidungen und erwarten, dass sie akzeptiert werden. Aber wenn das System andere Vorstellungen hat, wie es zu laufen hat, dann gibt es einmal die Möglichkeit des Kompromisses, einmal die Möglichkeit des Nachgebens (weil man es einsieht oder es einem nicht so wichtig ist), – manchmal stellt man sich auch tot in der Hoffnung, es werde schon vergehen. Oder wir haben die Möglichkeit, dass es für uns nicht stimmig ist. Aber bei allen Möglichkeiten entscheiden wir immer mit.
MAN KANN SICH NICHT NICHT ENTSCHEIDEN!
Wir entscheiden uns immer, mit unseren Worten und mit unserer Haltung. Das bringt immer auch Konsequenzen mit sich. Wenn wir in die Wertung gehen oder uns an Normen halten – was wir zu verlieren haben, wie wir zu sein haben, was die anderen von uns denken, wenn wir nur sehen, was wir verlieren und nicht, was sich für uns öffnen kann – dann machen wir uns zu Opfern und fühlen uns den anderen ausgeliefert.
Das Ziel ist: Ich vertraue darauf, dass ich mitentscheide und die Konsequenzen annehme, auch, wenn ich erstmal nicht weiß, wohin der Weg mich führt.
Und genau hier hat die klassisch-psychologische Homöopathie ihren großen Einsatz. Homöopathie hilft, Türen zu öffnen, indem es unsere Lebenskraft stärkt, was der Bewusstwerdung unserer Essenz dient.
Lassen sie uns den Mut aufbringen, uns unsere Täterrolle anzuschauen.
– Wir werden überrascht sein, was zum Vorschein kommt. – Wir lernen, uns neu zu entdecken. – Wir lernen, "das Sein", das "ich darf sein" in uns zu stärken.
Wann fragen wir uns schon einmal: "Was bin ich mir wert?"
Lassen Sie uns lernen, wertfreier miteinander umzugehen.
Ich weiß, wie schwer der Anfang ist, aber auch wie leicht es sich anfühlt, wenn wir es uns wert sind, für uns durchzuhalten, unseres Wesens willen. Wir halten so viel aus, um den Anderen etwas zu beweisen; um unsere Ideen durchzusetzen oder in der Meinung den Anderen doch noch unter Kontrolle zu halten. Darin verausgaben wir uns.
Mein letzter Teil soll daraus bestehen, indem ich Ihnen einmal darstelle, was mir auf diesem Weg geholfen hat, bei mir zu bleiben. Natürlich kommen Wut, Trauer, Ungerechtigkeit, das Bedürfnis, sich zu verteidigen, mit allen psychosomatischen Beschwerden immer wieder zum Vorschein – aber sie werden seltener. Unsere Idee wird immer mehr in den Hintergrund geraten und unser Wesen mehr im Vordergrund erscheinen. Wir dürfen erleben, wie wir uns und die Anderen überraschen.
Hier die Wege, die ich für mich genutzt habe:
Hier seien die Hilfestellungen aufgezählt, die ich mir von außen geholt und die mir konstruktiv geholfen haben:
– Eine Konfliktlösungsinitiative (Klima e.v.) – Rechtsbeistand – Heilpraktiker mit Familienaufstellung – Psychiaterin mit Ihrer Geduld und Mut mich krankzuschreiben – Psychotherapeutin – Freunde, die mich ich sein lassen konnten – Ausleitende Massagen
Bedingt durch meinen Beruf als Heilpraktikerin habe ich zur Förderung meiner Heilung die folgenden Selbstbehandlungen hinzugefügt:
Klassisch-psychologische Homöopathie – Entsäuerung:
– Die Übersäuerung des Körpers bewirkt, dass die Zellen unseres Körpers nicht genug Sauerstoff und Nahrung bekommen. Übersäuerung macht uns müde, antriebsarm, bewegungslos in Körper, Geist und Seele. Übersäuerung lässt uns den Schmerz auf körperlicher und seelischer Ebene stärker empfinden. Das äußert sich auf körperlicher Ebene in Form von Kopfschmerzen, Verstopfung, Hautproblemen, Fließschnupfen, Migräne, Muskelverspannung, Pilzinfektion. Wichtig ist zu wissen, dass psychische Einflüsse wie Stress, Angst, Traurigkeit uns stark übersäuern. So auch Bewegungsmangel und Krankheiten. Deshalb ist eine Entsäuerung des Körpers so wichtig.
– Eine Entsäuerung erfolgt durch Ernährungsumstellung, Einstellung Nahrungsergänzungsmittel, ausreichende Bewegung und mit Hilfe der Homöopathie. – Begleitend dazu ausleitende Massagen. – Bewegung, wie Schwimmen oder Spazierengehen, öffnet unsere Sinne und holt uns somit aus unserer Einsamkeit heraus und klärt unsere Gedanken. – Rückzug mit dem Zulassen von dem, was da ist und mir Zeit zu nehmen, das Neue zuzulassen und entfalten zu lassen. Das heißt: Raus aus der Illusion. – Immer wieder in mich hinein fühlen: "Was ist jetzt das Richtige für mich?" All das erforderte Disziplin, und mich im Hier und Jetzt aushalten zu lernen.
Hier sei noch einmal ein Beispiel genannt:
Ich weiß noch, wie die Psychiaterin mir mittels Psychopharmaka helfen wollte, die Situation besser durchzustehen. Ich aber für mich beschloss: "Jetzt im Moment habe ich ein Recht auf meine Tränen, meine Wut, meinen Zorn. Mein Inneres hatte die Einstellung: Ich habe ein Recht auf Selbstmitleid und ein Recht, um mich zu trauern, wenn ich es für mich nicht tue, tut es niemand".
Es erforderte große Disziplin, mich zum morgendlichen Spaziergang, Schwimmbad zu bewegen. In diesem Bad zu sitzen, mit meiner Verzweiflung, mit meinem Selbstmitleid, rund um mich bunte, laute, lachende, tobende Kinder. Strahlende, sich küssende Menschen.
Diese Disziplin aufzubringen, mich in meiner Realität wertzuschätzen und auszuhalten war die Lektion zur Selbstannahme.
Vorhin erzählte ich Ihnen von meinen Verlusten auf der Arbeitsebene, jetzt möchte ich Ihnen meinen Gewinn darstellen – Meine Gesundheit – Die Freiheit meine Professionalität und all meine Eigenschaften in meine Arbeit einzubringen, Neidfrei – Das Vertrauen auf meinen Erfolg
Natürlich ist manchmal die Angst vor finanzieller Unsicherheit da, aber gemessen an meiner Gesundheit und meiner Leistungskraft und dem schönen Gefühl, mit mir eins zu sein, ist es für mich die richtige Lösung gewesen.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen 2 homöopathische Arzneimittelbilder vorstellen, die unmittelbar mit Mobbing zu tun haben. Erwähnt sei hier, dass homöopathische Arzneimittel nach dem "Ähnlichkeitsprinzip" von Samuel Hahnemann verabreicht werden.
Was bewirkt Homöopathie?
Wenn ein Mensch in seinem Wesen in Ungleichgewicht geraten ist, wird für ihn ein homöopathisches Arzneimittelbild ausgearbeitet, das ihm am ähnlichsten ist. Dessen Einnahme stärkt in seiner Gesamtheit die Lebenskraft, so dass der Mensch wieder ins Gleichgewicht kommt.
Zunächst wird eine Anamnese durchgeführt, die Ursprungsfamilie miteinbezogen, die Symptome, die am außergewöhnlichsten sind, werden hierbei besonders gewertet.
Ich stelle Ihnen jetzt zwei Arzneimittelbilder vor, die bei Mobbing-Verletzungen häufig verabreicht werden. Es sind Causticum und Staphisagria. Schauen und fühlen Sie, inwieweit Sie sich in den Eigenschaften dieser Mittel wieder finden.
Causticum /Ätzstoff:
Das Wesen von Causticum entspricht folgenden Eigenschaften des Patienten:
– hochgradig teilnahmsvoll und mit-leidend – leicht beindruckbar – demütig – idealistisch – selbstlos – grenzt Teile von sich ab – argwöhnisch – mitfühlend – ausgelaugt und ausgebrannt sein – weint, wenn andere weinen – ißt schnell – nachts Ruhelosigkeit – verschenkt leicht, verschenkt sich – herausfordernd – hilfsbereit
Die Auslöser hierfür sind:
– langer Kummer, Ärger, emotionaler Schock – zuviel zu geben – zuviel Hingabe
Staphisagria /Rittersporn
Das Wesen von Staphisagria entspricht folgenden Eigenschaften des Patienten:
– krankhafte Überempfindlichkeit durch erlittene Kränkung – empfindsamer Stolz – mangelnde Frustrationstoleranz – Weltmeister im Verdrängen – empfindlich und ängstlich in Bezug auf die Meinung anderer Leute über ihn – Beschwerden durch unterdrückten Zorn, Ärger und Kränkung – Beschwerden durch Trauer, Kummer und Grobheiten anderer – Resignation
Die Auslöser hierfür sind:
– verletzte Ehre – unterdrückte Aggressionen – Grenzverletzung – nicht wahrgenommene Verletzung – Beschneidung des eigenen Wesens – Demütigung mit Entrüstung – Beleidigung – Enttäuschung
Ein entscheidender Punkt für die Wirksamkeit der Homöopathika ist Ihre Dosierung. Diese wird in Potenzen gemessen – dem Grad der Verdünnung. Es gibt noch viele andere homöopathische Arzneimittel, die für Mobbing: Opfer/Täter infrage kommen. Wichtig ist, dass noch andere Komponenten vom Heilpraktiker individuell mitbestimmt werden müssen. Dieser Vortrag zeigt mir, dass der Erfolg meiner Behandlung die Eigenverantwortung ist. Mit den Ergebnissen:
– "Ich bin es mir wert" – "Was ist meine Lektion?" – "Wo will ich hin?" – "Ist da, wo ich jetzt stehe, noch mein Weg?"
Zuletzt möchte ich noch eine eigene Erfahrung einbringen, da die Beschäftigung mit dem Thema Mobbing sich immer weiter entwickelt hat. Und immer wieder neue Türen geöffnet hat.
Ich höre das Wort "Mobbing" kaum noch – es ist eine Diagnose, die aber in den Konsequenzen für jeden eine andere Wertigkeit hat.
Das schlimmste für mich am Mobbing war die Ausgrenzung – Ausgrenzung setze ich für mich gleichwertig mit Mobbing.
Das Gefühl der Kränkung, Verletzung, Enttäuschung, Ungerechtigkeit sind für mich Folgen der Ausgrenzung.
Diese Ausgrenzung zieht sich wie ein roter Faden durchs Leben.
– ausgegrenzt als Kind – ausgegrenzt als Frau durch das Patriarchat – ausgegrenzt von der Institution Kirche – ausgegrenzt als Frau von der Außenwelt, aber auch von mir – ausgegrenzt in meiner Essenz – meinem Sein – von der Außenwelt und durch mich selbst
Im Erwachsenenalter hatte ich die Ausgrenzung so in mein Leben integriert, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich sie selber angezogen habe.
Manchmal gab es Schübe von extremem Zorn und Wutausbrüche.
Ich nahm sie nicht ernst und meine Umgebung verstand sie nicht und war hilflos. Ich hatte mir mein eigenes Gefängnis geschaffen. Meine Glaubenssätze waren: "ich kann nicht", "ich bin es nicht wert", "ich bin schlecht".
Heute ist mein Gebet, mein Glaubensatz: "Ich lasse mich frei und werde mir gerecht". Und: "Ich lasse dich frei in Liebe".
Ich wünsche Ihnen die Kraft und den Mut, zu schauen und zu fühlen:
– Was war das stärkste Gefühl bei Ihnen in der Mobbingsituation? – Schauen sie, ob und wie lange sich bei Ihnen der rote Faden durch Ihr Leben zurückzieht.
Vielleicht sind Sie jetzt enttäuscht, weil Sie eine Lösung erwartet haben. Ich kann Ihnen meine Wege aufzeigen und Ihnen einen Schlüssel anbieten oder eine Tür aufzeigen, den Weg müssen Sie selbst, jeder für sich, gehen.
Am Anfang stand die Frage:
"Was möchte ich mit meinem Vortrag bewirken?"
Ich möchte Ihnen Mut und Vertrauen mitgeben!
Mögen Sie in Ihrem Wesen / Ihrer Essenz sein.
