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Geschichten


ADL-Geschichtener

Foto: Christine Schneider

Gedicht von Anna Domenica Lanci 1988

Ich stehe / sitze hier
lese Tagebuch / Gedichte,
lese mich, ein Stück von mir.

Schaue aus dem Fenster,
Wind saust durch die Bäume,
entreißt ihnen die letzten Blätter.
Trotz der Wärmflasche durchzieht
Kälte meinem Körper.

Ich bin bei mir.

Ich fühle meinen schweren dumpfen Kopf,
mein Ohrensausen,
meine Nackensteifheit,
mein fröstelnden Körper.

Mein Kopf, der immer wieder sinkt.
Die Augen, die sich immer wieder schließen.

Ich wünschte,
die zeit würde erstmal stehen bleiben,
bis etwas geschieht.

Durch nichts möchte ich aus dieser Situation gebracht werden,
bis ich verstehen, sehen, begreifen kann.
Bis ich selbständig und bewußt weiterleben kann,
und nicht automatisch funktionieren muss.

.  .  .  .  .  .

Hier präsentiere ich Ihnen Geschriebenes von mir:

Im Buch, das Leben heilen, herausgegeben von Eckehard Rechlin im Grote Verlag erschienen, ist eine Geschichte von mir zu lesen mit dem Titel: "Ich verbinde mich"

Mein Jakobsweg nach Santiago de Compostela